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Virtuelles Museum 2

Das etwas andere Museum

Dass auch normale Museen nicht nur staubtrocken und langweilig sein müssen, hat man mancherorten schon gelernt. Dann werden die Ausstellungen schon mal zu Multimedia-Shows. Es gibt aber auch den anderen Weg. Statt Multimedia ins Museum zu bringen, bringt man Museen ins Internet. Neben den Web-Auftritten der etablierten Museen gibt es mittlerweile auch rein virtuelle Museen.

Zeitraum:
WS 03/04-SS04

Projektstand:
beendetes Projekt

Projektdauer: 1 Semester

Projektart: Projekt im Hauptstudium

Projektleitung:

Orbis digitalis

Eines davon ist "Orbis digitalis", das pädagogische Museum im Netz von Prof. Dr. Michael Parmentier vom Institut für Allgemeine Pädagogik (Schwerpunkt Museumspädagogik) der Humboldt-Universtät zu Berlin. In diesem Museum stellen Studierende zum Beispiel Dinge des täglichen Lebens (wie Kinderwagen oder Spielzeug) aus und beleuchten sie aus pädagogischer Sicht. Alle diese Ausstellungen waren aber ?normale? Webseiten mit Bildern und Text.

Das 3D-Museum

Am Fachbereich Informatik der Fachhochschule Hannover gab es schon kleinere studentische Projekte, die sich mit der Erstellung von 3D-Grafiken beschäftigten. So entstand die Idee, ein virtuelles Museum in drei Dimensionen zu bauen und als Sonderausstellung an das Berliner Museum zu binden. Im Wintersemester 2003/04 und dem Sommersemester 2004 konzipierte und entwickelte eine Gruppe aus 9 Studierenden unter der Leitung von Frau Professorin Dr. Frauke Sprengel ein erstes Museum mit 3D-Puzzles und erläuternden Texten, ganz im Sinne des pädagogischen Konzeptes. Eine der Schwierigkeiten war, eine Software auszuwählen, die mit möglichst wenig zusätzlichem Installationsaufwand ein 3D-Museum in einem normalen Webbrowser anzeigen kann und für verschiedene Systeme einsetzbar ist (in Berlin werden Apple eingesetzt, in Hannover PCs mit Windows oder Linux). Nach langer Diskussion fiel die Wahl dann auf Java3D. Das Projekt wurde im Wintersemester 2004/05 und im Sommersemester 2005 mit 4 Studierenden fortgesetzt. Es entstand eine weitere Ausstellung mit Kinderbildern als Auftragsarbeit für die Humboldt-Universität.

Das Programm zum Museumsbau

Diesmal war das Ziel aber nicht nur eine neue Ausstellung. Sondern es sollte ein Programm entwickelt werden, dass es anderen Anwendern wie zum Beispiel Studierenden der Museumspädagogik erlaubte, sich ein eigenes 3D-Museum, eigene Räume zu gestalten, Objekte aufzustellen, Bilder an die Wände zu hängen und zu beschriften. Das Ergebnis heißt ViMETo -
Virtual Museum Equipping Tool. Die Kinderbilder-Austtellung ist bereits damit erstellt worden.


Autorin

Frauke Sprengel (Fachbereich Informatik, Studiendekanin, Lehrgebiete Mathematik, Computergrafik, Bildverarbeitung)

Foyer
Foyer des 3D-Museums
Vorraum

3D-Puzzle

3D-Puzzle "Kreuzform"
3D-Puzzle "Kreuzform"
3D-Puzzle "Bündel"
3D-Puzzle "Bündel"
Screen Shot des Programms zur Erstellung von Ausstellungen
Screen Shot des Programms zur Erstellung von Ausstellungen



Webmaster Fakultät IV 08.01.2010  
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