Projektstudierende unter Strom

Eine studentische Projektgruppe der Hochschule Hannover um Prof. Dr. Daum unterstützte die Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover bei dem Ausbau halb-öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos.

Um die lokale Schadstoffbelastung zu reduzieren, strebt die Stadt Hannover, im Rahmen des Verbundprojekts „H-Stromert“, den Ausbau der Elektromobilität im Stadtgebiet an. Im Wintersemester 2019/2020 übernahmen acht Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre eine Teilaufgabe des Projekts.

Ziel des Studierendenprojekts war es, Handlungsempfehlungen bezüglich der zukünftigen Gestaltung des Ladesäulenbetriebs auf halb-öffentlichen Parkplätzen von Sportstätten der Stadt Hannover zu erstellen. Die Entwicklung der Betreibermodelle erfolgte unter Beachtung der individuellen und umfassenden Nutzeranforderungen, welche anhand von Befragungen hannoverscher Sportvereine ermittelt wurden. Um die Wirtschaftlichkeit des zukünftigen Ladesäulenbetriebs sicherzustellen, wurde durch das Projektteam zudem ein Kostenvergleich verschiedener Betreibermodelle durchgeführt.

Die dreimonatige Bearbeitung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt sowie dem Projektteam „H-Stromert“ der Hochschule Hannover. Insbesondere durch auftretende Fragestellungen im technischen und rechtlichen Bereich, wurden die Studierenden während der Projektlaufzeit vor verschiedene Herausforderungen gestellt. Durch einen intensiven Austausch innerhalb des Projektteams und durch die Kommunikation mit den beteiligten Projektpartnern konnten diese jedoch erfolgreich gemeistert werden. Die Ergebnisse wurden den Projektpartnern in den Räumlichkeiten der Klimaschutzleitstelle von den Studierenden zur vollsten Zufriedenheit präsentiert.