„Handbuch Nachhaltige Finanzwirtschaft“ gibt umfassenden Einblick in ESG-Themen in Banken

Der Umgang mit Klimarisiken und der nachhaltigen Transformation ist derzeit eine der beherrschenden Themen in der Finanzwelt.

Das Herausgeberwerk „Handbuch Nachhaltige Finanzwirtschaft“ gibt einen Überblick über die Herausforderungen und befasst sich umfassend mit Ansätzen zur praktischen Umsetzung in Banken.

Der „Aktionsplans Finanzierung“ der Europäischen Kommission ist eine der wesentlichen Treiber in der Umsetzung des „EU Green Deal“, der den Umgang mit Klima- und weiteren ESG-Risiken (ESG = Environment, Social, Governance) und eine nachhaltige Transformation der europäischen Wirtschaft vorsieht. Er dient als „Startschuss“ für die „Nachhaltige Finanzwirtschaft“, die sich mit den umfassenden Themenstellungen und weitreichenden Herausforderungen im Finanzdienstleistungsbereich im Umfeld des Klima- und sozialen Wandels auseinandersetzt – und die Basis für unzählige aufsichtsrechtliche Vorgaben und Leitlinien für Banken, Versicherungen und Unternehmen in nur anderthalb Jahren bildet.

Insgesamt 52 Autoren aus Aufsichtsbehörden, Kreditinstituten des öffentlichen, genossenschaftlichen und privaten Bankensektors, Vermögensverwaltern, beratenden Institutionen und der Wissenschaft setzen sich in 34 Beiträgen der Aufsatzsammlung „Handbuch Nachhaltige Finanzwirtschaft“ detailliert mit den aufsichtsrechtlichen Notwendigkeiten, finanzwirtschaftlichen Risiken, sowie geschäftlichen Implikationen und Chancen auseinander. Der 850-seitige Herausgeberband erweitert die Literatur in dem noch jungen Thema um ein ausgesprochen praxisbezogenes und fundiertes Werk, welches in den nun anstehenden, zu bearbeitenden Fragestellungen der Implementierungsprojekte in Kreditinstituten eine vielschichtige Diskussionsgrundlage bildet.

Das Fachbuch ist im Finanz Colloquium Heidelberg (https://www.fch-gruppe.de/Buch/handbuch-nachhaltige-finanzwirtschaft) erschienen und in der Zentralbibliothek der Hochschule einsehbar.