eSports-Marketingteam mit 96 zum Finale

Es ist kein Scherz. Hannover 96 stand im Mai im Finale der Deutschen Meisterschaft! Allerdings ging es nicht um Profi-Rasensport, sondern um Profi-eSport.

Das Hannover-Fifa-Team kämpfte an der Konsole um den Titel in der Virtuellen Bundesliga und erreichte das Viertelfinale. Die Mitglieder des aktuellen MUM-Projektes waren in Berlin mit dabei.

Unter der Leitung von Justin Joel Klemme – selbst ein Profi-Gamer – und Anna-Lisa Dopheide entwickelte das zehnköpfige Projektteam ein überzeugendes Konzept für das Scouting und die Vermarktung der noch jungen eSport-Sparte von Hannover 96. Auftraggeber des Projektes waren der Marketingleiter Josip Grbavac und Paul Wetenkamp, Brand Manager von Hannover 96. Im vierzehntägigen Jour Fixe hielten sich unsere Auftraggeber auf dem Laufenden.

Zu den Projektaufgaben gehörte ein Benchmarking aller Vereine der Virtuellen Bundesliga (VBL). Als Vorreiter erwies sich hierbei Werder Bremen, das sich selbst mit dem Titelgewinn die Krone aufsetzte. Spannend war auch die Untersuchung der Vorurteile, mit denen eSportler konfrontiert werden. Wenn Sie selbst die Augen schließen, haben Sie dann nicht auch ein Bild des klassischen Nerd vor Augen?  Übergewichtig, kaum soziale Kontakte und bemüht, dem realen Leben zu entfliehen. Wie so oft, sieht die Wirklichkeit hinter den Vorurteilen anders aus. ESport ist ein Hochleistungssport, der schnellere Reaktionszeiten und eine schnellere Augen-Hand-Koordination erfordert als Tischtennis! Dabei werden auch mehr Gehirnregionen zeitgleich aktiviert.

Die Abschlusspräsentation des Projektes wurde von Ulrike Mekolli und Justin Joel Klemme im Pressekonferenzraum von Hannover 96 souverän gehalten. Der kaufmännische Geschäftsführer, das Marketingteam und die Leitung der Sponsoring-Agentur nahmen viele Anregungen mit, um dieses junge Geschäftsfeld erfolgreich in die Zukunft zu führen.