“Summertime and the Living is Easy…”

“Wir wollen die fachliche Herausforderung und dabei mit anderen Studierenden Spaß haben.“ So oder so ähnlich waren die Beweggründe der 16 internationalen Studierenden und sechs Bachelor-Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsinformatik zur Teilnahme an der Summer School der Abteilung WI.

“Wir wollen die fachliche Herausforderung und dabei mit anderen Studierenden Spaß haben.“ So oder so ähnlich waren die Beweggründe der 16 internationalen Studierenden und sechs Bachelor-Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsinformatik, die vom 10. bis 24. August an der Summer School 2019 der Abteilung Wirtschaftsinformatik teilgenommen haben.  

„Herausforderungen und Auswirkungen der Digitalen Transformation für Wirtschaft und Gesellschaft“ lautete das spannende und hochaktuelle Thema, mit dem sich die Studierenden über zwei Wochen intensiv auseinandersetzten. Arbeitssprache war Englisch.

Die internationalen Gäste waren aus Brasilien, Iran, Italien, Japan, Österreich, der Türkei und der Schweiz angereist und wurden zu Beginn des Summer School-Kurses gemeinsam mit den Wirtschaftsinformatikstudierenden der HsH in einem von Prof. Dr. Lars Baumann durchgeführten Workshop für die Dimensionen interkultureller Kommunikation und Teamarbeit sensibilisiert.

Nach einführenden Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Dagmar Mack zu den Dimensionen und Voraussetzungen der Digitalisierung sowie ihren Auswirkungen auf die Umwelt und den Ressourcenverbrauch wurde das Thema Future Sales fokussiert, indem die Prozesse, die für die Realisierung nötigen IT-Architekturen und Analysemethoden zur Ausgestaltung in den aufeinander aufbauenden Einheiten bei Prof. Dr. D. Mack, Prof. Dr. Maylin Wartenberg und Prof. Dr. Andreas Hausotter behandelt wurden. In Parallelworkshops, die von Prof. Dr. D. Mack und Dr. Dagmar Ridder ausgerichtet wurden, wurden diese Aspekte kritisch reflektiert und konkrete Lösungen erarbeitet. Die Workshops untersuchten Fragen wie „Ist Digitalisierung ein Klimaengel oder -teufel? Ist sie eine Job-Killerin oder Job-Schaffende? Bremst sie das Auseinanderdriften von arm und reich oder beschleunigt sie dieses?“

Mit Fachwissen, Leidenschaft und Weitblick diskutierten und arbeiteten die Studierenden konzentriert, kontrovers und zielorientiert an Lösungswegen, um die Herausforderungen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft anzunehmen. Die Abschlusspräsentationen spiegelten eindrucksvoll wider, dass die Studierenden differenziert und verantwortungsvoll, mit Fach- und Sozialkompetenz und mit einem 360-Grad-Blick auf die Digitalisierung schauen.

Doch die Summer School bot noch mehr. So ging es für die Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr. D. Mack, der Projektverantwortlichen Kathrin Witte-Griese, Leiterin des Teams International Programmes an der Fakultät IV, und dem studentischen Organisationsteam an einem Wochenende nach Berlin. Eine historische Bootstour auf der Spree und die Führung durch den Bundestag ermöglichten den Studierenden neben weiteren Programmpunkten, Eindrücke von Kultur, Politik und der Geschichte Deutschlands zu erlangen.

 

 

 

Eine Exkursion führte nach Wolfsburg mit Fahrt durch die Produktionshallen von VW, es gab eine Stadtführung durch Hannover und als besonders beeindruckendes Highlight bleibt der Empfang im Neuen Rathaus durch Bürgermeister Hermann in Erinnerung, der die Bedeutung internationaler Projekte wie die Summer School für die Stadt Hannover und die Hannoveraner Hochschullandschaft herausstellte. Der Bürgermeister betonte die Verbundenheit mit der Partnerstadt Hiroshima; drei Studierende der HsH-Partnerhochschule Hiroshima City University nahmen an der Summer School teil.

Gefördert wurde die Summer School durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA). So konnten den internationalen Studierenden die Reise- und Aufenthaltskosten fast vollständig erstattet werden.   

Die Verantwortlichen der Summer School 2019, Prof. Dr. Dagmar Mack und Kathrin Witte-Griese und das studentische Organisationsteam mit Sophie Schüler, Marvin Bukall, Eric Sonnenberg und Tolga Günaydin blicken gemeinsam mit den beteiligten Lehrenden und allen Summer School-Absolventinnen und -Absolventen auf eine ereignis-, wissens- und lehrreiche, interkulturell bereichernde, dynamische und heitere Zeit zurück.    

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